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Fragen zu Prostata-Plus
und Sitosan

Sie finden hier die meist gestellten Fragen und die dazugehörigen Antworten. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer. Handeln Sie nie den Anweisungen Ihres Arztes zuwider. Die Antworten auf dieser Seite dienen lediglich Ihrer Information. Nehmen Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt, wenn Sie unsicher sind.

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Unterschied zwischen chemischen und pflanzlichen Arzneimittel bei Prostata-Problemen

Frage: Mein Arzt hat mir wegen meiner Prostataprobleme Terazosin verschrieben. Jetzt habe ich den Beipackzettel gelesen und festgestellt, dass das Medikament ganz viele Nebenwirkungen hat. Ich möchte es lieber nicht einnehmen. Was kann ich statt dessen tun?

Antwort: Ihr Arzt hat Ihnen ein Arzneimittel verordnet, das er aufgrund Ihrer persönlichen Situation für am besten geeignet hält. Sollten Sie Nebenwirkungen durch dieses Medikament haben oder aus Befürchtung davor die Tabletten nicht einnehmen wollen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber. Vielleicht besteht die Möglichkeit, dass Sie ein pflanzliches Arzneimittel einnehmen. Gerade zu Beginn der Prostatabeschwerden sind pflanzliche Arzneimittel vergleichbar wirksam wie chemische Produkte, jedoch mit wesentlich weniger Neben- und Wechselwirkungen. Allerdings: Diese Arzneimittel darf der Arzt nicht mehr zu Lasten der Krankenkassen auf Rezept verordnen. Sie müssen sie leider selber bezahlen.

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Was ist mit der Lust bei Prostata-Problemen?

Frage: Ich habe gehört, dass die Prostatamedikamente das Liebesleben stören können. Gilt das auch für die pflanzlichen Medikamente?

Antwort: Nein. Es gibt bisher keine Berichte darüber, dass die pflanzlichen Medikamente das Liebensleben oder Lustempfinden stören.

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Besteht das Risiko einer Prostata-Operation?

Frage: In den letzten Jahren hat sich meine Prostata vergrößert. Ich muss öfer als früher, auch nachts ein paar Mal und es läuft auch nicht mehr so gut wie früher. Jetzt befürchte ich, operiert werden zu müssen. Wie groß ist das Risiko?

Antwort: Je früher Sie mit der Behandlung Ihrer Prostatabeschwerden beginnen, desto geringer ist das Risiko. Zumindest wird eine mögliche Operation deutlich verzögert. Sie sollten die Behandlung in jedem Fall beginnen (oder beibehalten), denn dann ist die Chance groß, dass gar nicht operiert werden muss. Wenn Sie Genaueres wissen wollen, fragen Sie bitte Ihren behandelnden Arzt, er kann Ihnen detailliert Auskunft über Ihr persönliches Risiko geben.

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Handelt es sich um Prostata-Krebs?

Frage: Ist das Prostatawachstum eine Form von Krebs?

Antwort: Ganz eindeutig nein! Das Wachstum der Prostata ist ein gutartiges Wachstum und hat mit dem bösartigen Krebs nichts zu tun. Vom gutartigen Prostatawachstum sind sehr viele Männer betroffen. Fast jeder 2. Mann hat mit zunehmendem Alter eine vergrößerte Prostata. Krebs dagegen ist viel seltener. Dennoch muss eine vergrößerte Prostata behandelt werden, wenn sie Probleme bereitet, denn ohne eine Behandlung verstärken sich die Probleme und eine Operation kann unausweichlich werden.

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Wirkt sich Sport negativ auf die Prostata aus?

Frage: Trotz meiner 55 Jahre betreibe ich nach wie vor aktiv Sport. Ich laufe 2-mal pro Woche etwa 8-10 km. Hat das irgendwelche negativen Auswirkungen auf meine Probleme mit der Prostata?

Antwort: Auch mit einer vergrößerten Prostata ist regelmäßiger Sport ohne Probleme zu betreiben. Regelmäßiger Sport ist sogar förderlich, er entspannt die Prostatamuskulatur und fördert die Durchblutung. Bei nass-kaltem Wetter schützen Sie sich aber bitte vor Auskühlung, denn das tut der Prostata nicht gut.

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Was sind die allerersten Anzeichen einer vergrösserten Prostata?

Frage: Woran merke ich, dass meine Prostata größer geworden ist?

Antwort: Die allerersten Anzeichen einer Prostatavergößerung sind vermehrter Harndrang, ohne dass es so läuft, wie Sie es von früher her kennen. Mark Twain hat es mal treffend so ausgedrückt: „Männer sind so lange stolz, wie sie im hohen Bogen über einen Zaun pinkeln können.“ Auch schon ein anhaltendes Spannungsgefühl im Unterleib kann erstes Anzeichen für ein beginnendes Wachstum der Prostata sein. Auch wenn Sie nur ganz geringe Änderungen verspüren und Sie sich unsicher sind, ist es in jedem Fall richtig, Ihren Hausarzt aufzusuchen. Er kann am besten beurteilen, ob eine Behandlung erforderlich ist. Wie so oft gilt auch hier: Wer früh reagiert, verbessert seine Chancen, dass die Probleme mit einfachen Mitteln sicher in den Griff zu bekommen sind.

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Wie trinke ich genug?

Frage: Mein Arzt hat mir geraten, viel zu trinken, bis zu 3 Liter pro Tag. Ich habe es versucht, es fällt mir aber sehr schwer. Haben Sie Tipps, wie ich diese Menge bewältigen kann?

Antwort: Vielen fällt das Viel-Trinken schwer. Grund: Viele sind zu beschäftigt, dadurch wird das Durstgefühl oft ignoriert. Der Körper reagiert hierauf mit immer weniger Durstgefühl und begnügt sich mit weniger, als er eigentlich benötigt. Nicht nur die Nieren arbeiten weniger, auch das Blut wird dickflüssiger. Die beste Methode, mit der Sie sich wieder an das Trinken gewöhnen, ist folgende: Überall dort, wo Sie sich täglich aufhalten oder vorbeikommen (z. B. Büro, Wohnzimmer, im Auto etc.), jeweils eine Flasche z. B. mit Wasser und ein Trinkglas bereitzustellen. Und immer wenn Sie an einer der Flaschen vorbeigehen, trinken Sie etwas daraus. Nach kurzer Zeit werden Sie bemerken, dass Sie wieder ein stärkeres Durstgefühl verspüren - das Viel-Trinken wird zur Selbstverständlichkeit.

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